BTSV sichert mit Saisonbestleistung im letzten Spiel die Verbandsliga

Die Vorzeichen waren klar. Mit einem Sieg gegen TSB Flensburg II, die selbst noch um einen Platz in den Aufstiegsspielen zur Landesliga kämpften, würde sich der BTSV selbst den Klassenerhalt sichern. Bei jedem anderen Ergebnis müsste der Blick zum FSV Wyk, der gegen den ebenfalls aufstiegsambitionierten TSV Hattstedt spielte, folgen.

Trotz sommerlicher Temperaturen entwickelte sich schnell alles andere als ein lauer Sommerkick. Beide Teams spielten von Beginn an auf Sieg und ließen keinen Zweifel daran, den Nachmittag selbst maximal erfolgreich zu gestalten. Im regelmäßigen Wechsel spielten beide Mannschaften nach vorne und ließen teilweise sehr gute Chancen aus aussichtsreichen Positionen aus. Den besten Büdelsdorfer Angriff nach einer knappen halben Stunde sah man über die linke Seite, als Lasse Tischer einen langen Ball erlaufen konnte und quer auf die Strafraumlinie zurück spielte. Dort kam Niels Schröder, der heute als Stürmer fungierte, freistehend an Ball, den er aber zu zentral aufs Tor brachte und den Flensburger Torhüter so vor keine große Aufgabe stellte. Die Flensburger hingegen erspielten sich ebenfalls über die linke Seite eine Chance, in der mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel das Tor nur knapp verfehlt wurde. Beide Mannschaften glänzten durch sehr hohe Einsatzbereitschaft und ließen ansonsten in der Defensive nur wenig Gefahr zu. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause. Durch das 2:2 zur Pause im Parallelspiel war das Duell weiterhin offen.

Motiviert durch die starke kämpferische Leistung der ersten Hälfte ging das Team in die zweiten 45 Minuten und wollte unbedingt selbst mit einem Sieg den Klassenerhalt erreichen. Das Spiel machte da weiter, wo es vor der Pause aufgehört hat und brachte sofort die erste Büdelsdorfer Möglichkeit. Im Gegenzug sorgte dann eine Unachtsamkeit in unserer Defensive für einen Stimmungskiller auf den gut besetzten Rängen am Heisterort. Ein potentielles Foulspiel gegen uns wurde nicht geahndet und so gingen die Gäste in der 54. Minute mit 1:0 in Führung. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen dieser Saison ließen wir uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen und hielten das bisherige Pensum aufrecht. Allerdings dauerte es fast 20 Minuten, bis wir uns endlich belohnen konnten. Einen Angriff über rechts verlagerten wir schnell auf die andere Seite. Die daraus resultierende Flanke in die Mitte konnte der Flensburger Verteidiger unter Bedrängnis nur eigene Tor klären. Als wäre die Konstellation nicht schon spannend genug, taumelte der Ball mit minimalster Geschwindigkeit ins linke untere Eck, sodass es etwas dauerte bis jeder realisierte, dass wir soeben den verdienten Ausgleich erzielt haben. Beflügelt vom Ausgleich spielten wir direkt den nächsten Angriff. Luan kam zentral an den Ball und drang fast unbedrängt in den Strafraum ein. Auf dem Weg Richtung Tor konnte er vom Flensburger Torwart nur noch regelwidrig gestoppt werden. ELFMETER… eine Viertelstunde vor Schluss. Vincent Bender nahm sich wie so häufig in der Saison den Ball und verwandelte sicher zur 2:1-Führung. Das Spiel war innert 2 Minuten gedreht.

Doch die letzten 15 Minuten (plus Nachspielzeit) sollten noch sehr lang werden, da wir ja wussten, dass ein Unentschieden möglicherweise nicht reicht. Doch die Gäste, die immer noch auf Platz 2 schielten, erhöhten noch einmal den Druck und erspielten sich noch erfolgsversprechende Chancen, doch unsere Defensive und Pippo im Tor ließen keinen Erfolg zu. Im Gegenzug konnten wir zwei gute Konterchancen nicht zum beruhigenden 3:1 nutzen.

Nach über 6 Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter ab. KLASSENERHALT! Von dem Moment an kannte der Jubel und die Erleichterung keine Grenzen mehr. Als das Ergebnis des Parallelspiels (Wyk siegte 5:4) bekannt wurde, war jedem bewusst, dass es zum eigenen Sieg keine Alternative gegeben hat. Mit der besten Saisonleistung verabschiedet sich das Team nun in die Sommerpause und greift ab Ende Juli wieder in der Verbandsliga an… 

Peter Scheffler:

Ein großes Highlight waren die Einlaufkinder aus den eigenen Jugendreihen, die Unterstützung von den Rängen bzw. von den Eltern und unseren Zuschauern bzw. die tolle Beteilungen von allen Übungsleitern und Vereinsmitgliedern etc. Das ist Vereinsleben und sorgte nochmal für einen versöhnlichen und positiven Saisonabschluss der Liga.
Dafür ein großes Dankeschön!

Autor: Marco Reckwald

Wieder 5 Gegentore sorgen weiter für ungewollte Spannung 

Am vorletzten Spieltag kam der Tabellenzweite nach Büdelsdorf und wollte seine Position im Kampf um die Aufstiegsspiele verteidigen. Wir wollten mit einem Sieg die Chancen auf den Klassenerhalt vergrößern und kamen mit einer im Vergleich zu den letzten Spielen leicht veränderten Ausrichtung aufs Feld.

Bei bestem Wetter sammelten sich einige Zuschauer in der Kuhle ein und mussten bereits nach 4 Minuten durch eine große Lücke in der Büdelsdorfer Defensive das 0:1 mit ansehen. Aber entgegen der letzten Spiele ließen wir uns davon nicht aus dem Konzept bringen und versuchten, unser Spiel auf den Rasen zu bringen. Zwar blitzte das Langenhorner Können immer mal wieder auf, doch unsere Abwehr hielt diesen Versuchen stand. Nach vorne setzten wir regelmäßig Nadelstiche, die aber leider zu selten in gefährlichen Torchancen endeten. Das Spiel wurde mit zunehmender Zeit auf und neben dem Platz ruppiger, was der Schiedsrichter leider nur bedingt unterband. So ging es nach einem intensiven, aber chancenarmen Spiel mit 0:1 in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit kamen wir deutlich stärker aus der Kabine und kreierten gute und gefährliche Möglichkeiten. Der Gast aus Langenhorn hatte in der ersten Viertelstunde nach der Pause kaum nennenswerte Aktionen nach vorne, sodass wir nach einer Stunden verdient durch Philipp Orlowski zum Ausgleich kamen. Dieses Tor brachte die Partie auf beiden Seiten ins Rollen. Nachdem wir nur 4 Minuten später die 2:1-Führung nur knapp verpassten, fehlte uns im Gegenzug die Zuordnung und gerieten wieder in Rückstand (64.). Nur 5 Minuten später erliefen die Gäste eine zu kurz geratene Rückgabe und erhöhten auf 3:1.

Nach einer kurzen Phase des Ärgers über die eigenen leichten Fehler und einem Doppelwechsel drückten wir wieder auf das Langenhorner Tor, wo Vincent Bender schließlich in der 78. Minute auf 2:3 verkürzen konnten und so eine spannende Schlussphase einläutete. Mit größtem Druck auf den Ausgleich vernachlässigten wir den defensiven Bereich leider etwas zu sehr, weshalb Langenhorn mit 2 Treffen (87./90.) auf 2:5 stellte und so einen deutlichen, aber zu hohen Sieg einfuhr.

Durch die parallele Wyker 1:3-Niederlage in Büsum haben wir am letzten Spieltag gegen TSB Flensburg II alles selbst in der Hand und wollen mit einem Sieg den Klassenerhalt eigenständig perfekt machen. Mit einem halben Auge schauen wir nach Föhr, wo der FSV auf den TSV Hattstedt trifft.

BTSV sendet Lebenszeichen

Die Vorzeichen sind mittlerweile vor jedem Spiel identisch. Ein Sieg musste auch gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Relegationsplatz her. Durch die 0:2-Niederlage im Hinspiel war man vor der SG Mitte NF, die erst im vergangenen Sommer in die Verbandsliga aufgestiegen war, gewarnt.

Aufgrund der Platzsperre des Eiderstadions mussten wir auf unseren Kunstrasen ausweichen und begannen mit einer deutlich veränderten Startformation ins Spiel. Mit Arend als IV und Finn als Linksverteidiger standen die beiden Coaches zu Beginn auf dem Feld, um den personellen Engpass im Defensivbereich aufzufangen. Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem beide Mannschaften nicht lange abwarten wollten und häufig am gegnerischen Strafraum in Erscheinung traten. Dabei konnte sich jedes Team zunächst nur wenige gefährliche Torchancen erarbeiten. Nach einer halben Stunde landete ein lang aus der Abwehr gespielter Ball bei Vincent Bender am gegnerischen Sechszehner, den er dank einer Körpertäuschung mitnehmen konnte und aus kurzer Distanz unhaltbar zum 1:0 unter die Latte schoss. Mit dieser nicht unverdienten Führung ging es in die Pause.

Beide Teams kamen engagiert aus der Kabine und drängten schnell auf den nächsten Treffer. So ergaben sich vermehrt Chancen, die zunächst ungenutzt blieben. In der 60. Minute aber konnte Laye Dampha eine direkt vors Tor geschlagene Ecke direkt aufs Tor bringen. Mit dem Umweg über die Unterkante der Latte fand der Ball den Weg zum 2:0 ins Tor. Mit der Führung im Rücken übernahmen wir in der Folge das Spiel und versuchten, schnell die Entscheidung herbeizuführen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen.

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss verfielen wir dann in den Verwaltungsmodus, was die SG Mitte NF für sich selbst nutzen wollten und in der Schlussphase noch einmal den Druck deutlich erhöhte. Eine Flanke von der linken Seite verwehrtet Marvin Lemke per Kopf (80.) und machte das Spiel damit noch einmal richtig spannend. Die letzten Minuten waren von sehr zielstrebigen Angriffen der Gäste geprägt, die wir dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verteidigen konnten. In der Phase verpassten wir es leider, den Sack durch schnell gespielte Konter zuzumachen und vergaben dabei beste Möglichkeiten.

Nach einer sechsminütigen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter ab und wir konnten endlich wieder 3 Punkte verbuchen und verließen damit zunächst wieder den Relegationsplatz. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende nicht unverdient. Wir werden nun alles daransetzen, diese Leistung zu bestätigen und die noch erforderlichen Punkte schnellstmöglich zu sammeln.

BTSV fällt nach klarer Niederlage in Eckernförde auf Relegationsplatz

Mit der U23 des Eckernförder SV trafen wir auf eine Mannschaft, die sich in den vergangenen Wochen durch regelmäßige Erfolge wohl aller Abstiegssorgen entledigt hat.

Dennoch sind wir mit einem guten, aber wieder leicht veränderten Kader ins Spiel gegangen und waren darauf fokussiert, mit 3 Punkten eine Trendwende bei uns zu erringen.

Mit Anpfiff versuchten die Gastgeber sofort, die Spielkontrolle zu übernehmen, und erspielten sich gleich zu Beginn zwei gute Chancen, die beide ungenutzt blieben. Danach nahmen wir mehr am Spiel teil und erspielten uns auch Möglichkeiten, ohne wirklich gefährlich zu werden. In der ersten halben Stunde versuchten beide Mannschaften, mit viel Tempo nach vorne zu agieren, wobei nur die Eckernförder sich vereinzelt Chancen herausspielen konnten. Leider fehlte es bei uns hin und wieder an der Präzision im Passspiel oder dem richtigen Stellungsspiel, wodurch wir es der Eckernförder Defensive zu häufig zu einfach machten. Nach einer halben Stunde lief ein Angriff der Hausherren über links, an dem wir die Flanke von außen nicht unterbinden konnten. Das daraus entstehende Kopfballduell vor dem Tor verloren wir, sodass Eckernförde mit 1:0 in Führung gehen konnte.

Bis zur Pause konnten wir lediglich zwei Torchancen erspielen, ließen hinten aber auch nichts mehr zu, sodass es mit 0:1 aus unserer Sicht in die Kabine ging. Mit dem Pausenpfiff erfolgte noch eine Flanke des ESV in unseren Strafraum, bei dessen Klärung unser Torhüter Pippo Usadel und Innenverteidiger Tim Peters kollidierten und beide zunächst auf dem Boden liegen blieben. Während Pippo nach kurzer Zeit selbständig aufstehen und in die Kabine gehen konnte, musste Tim leider mittels RTW ins Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise ist nichts dramatisches passiert, sodass Tim wieder daheim ist.

In der 2. Hälfte wurden wir etwas mutiger, ohne uns dabei große Tormöglichkeiten zu erspielen. Eckernförde versuchte, den Ball vom eigenen Tor fern zu halten, hat selbst aber auch wenig Aktion in Strafraumnähe erspielen können. Bezeichnend dafür ist, dass nach 66 Minuten ein zufällig von der halbrechten Seite über unsere Abwehr gespielter Ball auf dem Fuß des einlaufenden Eckernförde Stürmers landete und dieser den Ball unbedrängt zum 2:0 ins Tor lupfen konnte. Nach diesem Tor konnten wir uns weiterhin nur selten am Eckernförder Strafraum positionieren oder gefährliche Situationen kreieren, sodass am Ende für uns nur eine gefährliche Torchance in der gesamten 2. Hälfte zu Buche steht.

Ein schneller ESV-Vorstoß über rechts wurde in der 85. Minute scharf vors Tor gespielt, sodass nur noch der Fuß zum 3:0-Endstand hingehalten werden musste.

Alles in allem waren wir heute zu ungefährlich, als dass wir das Spiel noch einmal hätten offener gestalten können. Durch die parallelen Ergebnisse fallen wir auf Position 13, die uns aktuell zur Teilnehme an den Abstiegsspielen verpflichtet. Nun stehen für uns noch 4 Spiele an, die allesamt im heimischen Eiderstadion ausgetragen werden. Am kommenden Spieltag treffen wir um 14:00 Uhr auf Mitte NF, einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg. Einer weiteren Motivation bedarf es daher nicht.

Nach der Pause bricht der BTSV ein

Nach der schmerzhaften Niederlage auf Föhr kam die SG Nordau zu uns ins Eiderstadion. Bei sommerlichem Wetter wollten wir daheim die richtige Reaktion zeigen.

Trainer und Mannschaften gingen hochkonzentriert in die Vorbereitung und das Spiel und so konnten wir gleich zu Beginn erste Nadelstiche in Richtung des Nordauer Tores setzen.

Bereits nach 8 Minuten brachte Tim Münz mit einem präzisen Pass Phillip Orlowski in Position, der freistehend aus kurzer Distanz zum 1:0 einschieben konnte. Dies sorgte bei uns zunächst für ein gutes Gefühl und so konnten wir noch einige Male nach vorne kommen, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Doch dann begannen die Gäste, auch offensiv am Spiel teilzunehmen und konnten nach 19 Minuten eine Situation, in der wir in der Mitte unsortiert waren, zum Ausgleich nutzen. Dies machte das Spiel offener, sodass beide Mannschaften ihre Wege nach vorne suchten. Bezeichnend dafür war, dass Nordau auf außen nicht energisch genug angegriffen wurde und eine daraus resultierende Flanke freistehend zum 1:2 eingeköpft wurde (25.). Im direkten Gegenzug nutze Vincent Bender nach einem langen Ball sein Tempo und gleich per Linksschuss ins lange Eck sofort wieder aus (26.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften mit leichter Überlegenheit der Büdelsdorfer weiter nach vorne, konnten aber keine weiteren Treffer mehr erzielen.

Zufrieden mit der Reaktion auf das Wyk-Spiel ging es in die Kabine und die Motivation, aus diesem Spiel alle 3 Punkte mitzunehmen, war grenzenlos. So ging es auf unserer Seite ohne Veränderungen weiter. Nachdem wir gleich nach Beginn der 2. Halbzeit ein, zwei Aktionen nach vorne gestartet haben, erwischte uns der Angriff der Gäste direkt auf dem falschen Fuß. Völlig unkoordiniert in der Verteidigung luden wir Nordau in der 49. Minuten zum 3:2 ein und rannten somit direkt wieder einem Rückstand hinterher. Doch dieser schien uns derartig aus dem Konzept gebracht zu haben, dass wir bis zur 60. Minuten keine Ordnung mehr herstellen konnten und wie schon in der Vorwoche in kürzester Zeit mehrere zu leichte Treffer hinnehmen mussten. Mit dem 2:4 (56.) und 2:5 (60.) spielten sich die Gäste in einen Rausch und konnten von dort an etwas das Tempo aus dem Spiel nehmen. Parallel konnten wir beste Möglichkeiten, um noch einmal zu verkürzen und das Spiel spannender zu gestalten nicht nutzen. Allerdings spielten wir infolge eines Platzverweises gegen Lasse Tischer eine knappe halbe Stunde in Unterzahl. In Folge dessen spielte Nordau nun abwartender und wir kamen nicht mehr weiter zu zwingenden Torchancen.

Mit 2:5 verlieren ein bis zur Pause mindestens ausgeglichenes Spiel aufgrund zweier komplett unterschiedlicher Halbzeiten und müssen uns wieder ohne Punkte auf das kommende Spiel vorbereiten. Die Situation wird dadurch nicht leichter, aber dennoch werden wir am kommenden Sonntag bei der U23 des Eckernförder SV alles tun, um dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

BTSV lässt im Abstiegskampf den Kampf vermissen

Das Spiel in Wyk auf Föhr am 24. Spieltag stand unter klaren Vorzeichen. Mit 3 Punkten Vorsprung reisten wir auf die Insel Föhr, um den Abstand zum Relegationsplatz zu vergrößern.

Ein Auswärtsspiel auf Föhr erfordert eine besondere Organisation. So hat sich das Trainerteam um eine rechtzeitige Anreise, Verpflegung und Übernachtung gekümmert und somit aus dem Spiel ein Mannschaftsevent gemacht.

Nach einer ausgiebigen Vorbereitungszeit begann das Spiel leider nicht nach unseren Vorstellungen. Von Beginn an kam der Gastgeber sehr druckvoll ins Spiel und machte mit einer aggressiven, aber nicht unfairen Spielweise klar, wer an dem Tag das Spiel dominieren soll. Im Gegenzug haben wir nicht ins Spiel gefunden sowie Laufwege und Zweikämpfe vermissen lassen. Wyk feierte jeden gewonnen Zweikampf, jeden geblockten Schuss und provozierte nach einer knappen Viertelstunde eine Unachtsamkeit in unserem Strafraum, sodass ein zu kurz in die Mitte geklärter Ball aus 16 Metern zum da schon verdienten 1:0 verwandelt werden konnte. In der Folge hielt Wyk sein Spiel aufrecht und lies uns weiter nicht ins Spiel kommen. Nach einer halben Stunde versuchten wir durch einen Wechsel (Philipp Faesel für Jan Oberjat) und damit verbundenen Systemumstellung wieder ins Spiel zu finden. Dies zeigte Wirkung und wir konnten uns erste Chancen erspielen. Mit 5 gelben Karten in der 1. Halbzeit (3 für BTSV) wurde schon deutlich, dass es in diesem Spiel um vieles ging. Mit 1:0 für den Gastgeber ging es zunächst in die Pause.

Die Leistungssteigerung in der letzten Viertelstunde sorgte für motivierende Stimmung. Mit einem weiteren Wechsel (Lasse Tischer für Luan Zeqiri) kamen wir gut aus der Kabine und konnten sofort Druck auf das Wyker Tor aufbauen und einige Chancen erspielen. Genau in diesem Moment, als das Spiel sich zu unseren Gunsten entwickelte, konterte Wyk schnell, wodurch deren Stürmer frei vor Finn im 16er auftauchte und nur durch ein Foul aufgehalten werden konnte. Den dadurch entstandenen Elfmeter verwandelte Wyk sicher ins rechte Eck zum 2:0 (57.). Einen weiteren Versuch, ins Spiel zurück zu kommen, machten die Wyker durch einen Doppelschlag (63./65.) zu nichte. Leider fehlte uns bei den Versuchen, noch einmal nach vorne zu kommen, die Ordnung in der Defensive, sodass wir es den Gastgebern dort zu einfach ermöglichten, vor unser Tor zu kommen.

Damit war unser Spiel endgültig gebrochen, das 5:0 (70.) folgte noch, während der Rest des Spiel nur noch heruntergespielt wurde. Wyk verwaltete von da an geschickt und wir können uns nicht mehr aufraffen und keine weiteren nennenswerten Chancen erspielen.

Der Sieg für Wyk ging aufgrund des Willens vollkommen in Ordnung und bringt uns für die letzten 6 Spiele in eine bedrohliche Lage. Glücklicherweise haben wir noch alles in eigener Hand und müssen am kommenden Wochenende gegen Nordau von der ersten Minute an ein anderes Gesicht zeigen. Die Situation rund um den Relegationsplatz ist mit 5 Mannschaften sehr eng, in der es womöglich nun auf Kleinigkeiten ankommt.AntwortenWeiterleiten

BTSV kommt den Abstiegsplätzen gefährlich nahe.

Die Tabelle der Verbandsliga betrachtend, könnte man auf den ersten Blick den Eindruck haben, dass der Büdelsdorfer TSV aller Abstiegssorgen ledig ist. Das wollen alle Büdelsdorfer natürlich so sehen, aber erst über Ostern, wenn viele Nachholspiele ausgetragen sind, kann man es besser einschätzen.
Nach der 2:4-Niederlage am Samstag gegen den Barkelsbyer SV ist der Büdelsdorfer TSV mit 24 Punkten auf den 10. Tabellenplatz abgerutscht.
Auf Platz 11 liegt die SG Mitte NF mit einem offenen Nachholspiel nur einen Punkt dahinter aber hat ein um 5 Tore besseres Torverhältnis.
Auf dem 12. Platz rangiert unser nächster Gegner FSV Wyk-Föhr mit ebenfalls einem Nachholspiel, aber zwei Punkten weniger und einem um 10 Tore besseren Torverhältnis. Gegen beide Mannschaften spielt der BTSV noch in der Rückserie.
Auf dem 13. Platz, dem Relegationsplatz, rangiert unser letzter Gegner, der SV Barkelsby mit 19 Punkten. Schon wegen des Schiedsrichterfehls mit – 6 Punkten gestartet, hat der BSV mit zuletzt drei gewonnenen Spielen eine Serie gestartet. Von den drei Nachholspielen müssen sie nur zwei gewinnen, um an uns vorbeizuziehen, allerdings führt eines dieser Spiele gegen Wyk-Föhr, wo sich die Konkurrenten gegenseitig die Punkte streitig machen.
Es besteht also durchaus die Gefahr, dass der BTSV nach dem Spiel auf Föhr auf den Relegationsplatz abrutscht.
Derzeit sieht es nicht so aus, als ob der FC Wiesharde, der aktuell als 14. auf dem Abstiegsplatz liegt, noch ans rettende Ufer kommen kann. Allerdings haben die Wiesharder bei 14 Punkten noch zwei Nachholspiele und reichlich Gegner aus dem unteren Tabellendrittel.
Das ist für den BTSV deutlich anders, denn es geben mit TSB Flensburg II, SG Langenhorn und SG Nordau noch einige Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel ihre Visitenkarte im Eiderstadion ab. Das könnte auch das größte Plus sein. Der BTSV trägt die letzten vier Spiele alle zuhause aus und hofft dabei natürlich auf die Unterstützung seiner Fans.

Büdelsdorfer verpasst den Befreiungsschlag

Samstag war der Barkelsbyer SV mit einer großen Fanunterstützung zu Gast beim Büdelsdorfer TSV im Eiderstadion.
In einem von beiden Seiten guten Spiel übernahm der Büdelsdorfer TSV sofort das Kommando. Zwei ganz gefährliche Situationen hätten eigentlich jeweils zur Führung des BTSV führen müssen. In einer Situation verzog Kevin Ventzke den Ball freistehend vor dem Torwart über das Tor und in der anderen Situation wurde der Schuss von Phillip Orlowski zur Ecke abgeblockt. Auch Jann Oberjat scheiterte am Torwart. Er bekam den Ball zugespielt, lief auf den Torwart zu und schießt vorbei.
Und wieder traf der alte Spruch zu: „machst du vorne die Tore nicht, bekommst du hinten ein Ding rein.“
Der Barkelsbyer Stürmer wird lang geschickt, geht locker durch unsere Abwehr und schieb den Ball locker vor Finn Doorentz im Tor ein.
Nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Ayke Arndt, der erneut ein gutes Spiel ablieferte, stand Finn erneut im Mittelpunkt. Der Stürmer lief allein aus dem Zentrum nach rechts in den Strafraum, spielte den Ball an Finn vorbei und Finn brachte den Spieler zu Fall. Er hatte Glück, dass der Schiedsrichter ihm neben dem Elfmeter nur die gelbe Karte zeigte, andere Schiedsrichter hätten es nicht als ballorientiertes Handeln ausgelegt und ihn vom Platz geschickt. Der fällige Elfmeter wurde unhaltbar ins rechte Eck versenkt, mit einem 1:2-Rückstand ging es in die Pause.
Nach der Pause verstärkte der BTSV seine Bemühungen ein besseres Ergebnis zu erzielen. Bereits in der 55. Minute fiel der Ausgleichstreffer. Einen Eckball von links köpfte Adoulaye Lampha Richtung Tor. Der Ball wurde geklärt, aber der Assistent hob sofort die Fahne, denn der Ball wurde hinter der Linie geklärt.
In der 74. Minute die erneute Führung für den Barkelsbyer SV. Bei einem Freistoß auf der Strafraumecke rechts stand am linken Pfosten ein Büdelsdorfer Abwehrspieler, am rechten Pfosten hatte sich ein Barkelsbyer postiert, Barne Kasparek ca. 1m weiter im Spielfeld. Finn stand in der Mitte des 5m-Raumes. Der Freistoß kam zum Barkelsbyer Stürmer, der am Pfosten stand, dieser schob ihn ein. Es war ein ganz klares Abseitstor, was der Schiedsrichter in dem Moment anerkannte, aber anhand des Videos dann zugeben musste, dass es nicht hätte zählen dürfen.

Der Büdelsdorfer TSV gab aber nicht auf und drängte. Einen Freistoß von Jobst Jensen setzte dieser auf die Latte des Barkelsbyer Tores. Das erneute Unentschieden wollte nicht fallen, obwohl der BTSV alles nach vorne warf, stattdessen fiel das 2:4.
Finn kam an der Mittellinie nicht an den Ball und der Stürmer konnte unbedrängt den 2:4-Treffer erzielen.
Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichter die Begegnung. Die Büdelsdorfer waren enttäuscht, ein gutes spiel abgeliefert, aber dennoch keine Punkte geholt. Jetzt gilt es, den Fokus auf das Spiel gegen den FSV Wyk-Föhr zu richten.

Zitterpartie gegen SG Arensharde

Wenn man noch nicht aller Abstiegssorgen ledig ist, gewinnt ein Spiel gegen den Tabellenletzten einen besonderen Reiz.
Während der Trainingswoche zeigte sich der Büdelsdorfer TSV aber völlig unbeeindruckt. Trainer Arend Müller hatte jeweils fast 20 Spieler beim Training und letztendlich die Qual der Wahl, wer von Beginn an spielen durfte. Die vermeintlich stärkste Mannschaft bot er auf. Von Beginn an sollte der BTSV das Spiel gestalten, um frühestmöglich einen Treffer zu erzielen.
Es herrschten frostige Temperaturen auf dem Platz, denn der eisige Wind fegte von Westen über den Platz.
Nach einem konzentrierten Aufwärmen begann das Spiel. Zum Leidwesen der Büdelsdorfer Verantwortlichen entwickelte es sich jedoch nicht wie erhofft. SG Arensharde zeigte sich nicht so, als ob hier ein potentieller Absteiger spielt und setzte immer wieder gefährliche Aktionen in Richtung Büdelsdorfer Tor.
Die Blau-Weißen hätten sich nicht beschweren dürfen, wäre Arensharde nicht sogar mit zwei Toren in Führung gegangen. An beiden gefährlichen Aktionen war Luis Usadell nicht unbeteiligt. In der ersten Situation rutschte ihm bei einem Schuss der Ball durch die Beine, er konnte den Ball jedoch noch vor der Torlinie aufhalten und bei der zweiten Situation konnte er den Ball erst im zweiten Zugriff gerade noch halten. Nach einem Eckball von rechts war er aber sichre zur Stelle und pflückte den Ball herunter.
Auf Seiten des BTSV konnte nur ein Torschuss verzeichnet werden. Einen Eckball von Ayke Arndt köpfte Jobst Jensen neben das Tor.
In der Halbzeitpause wechselte Arend drei Spieler aus, da das Mittelfeld nicht effektiv genug die Bälle in die Spitze bekam.
Jetzt kam der BTSV immer besser ins Spiel. Lag es nur an der besseren Kondition? Vielleicht, aber bestimmt auch den Willen, den der BTSV zeigte, um das Spiel zu gewinnen. An der Außenlinie wurden die Spieler zumindest immer wieder vom Coach angetrieben. Ihm war auch bewusst, wie wichtig das Spiel für den weiteren Saisonverlauf war. Mit einem Sieg könnte man den Platz im Mittelfeld der Tabelle sichern. Das Übergewicht in der Hälfte von Arensharde wurde immer größer.
Auch wenn Tim Peters und Marco Müller in der Innenverteidigung manchmal Kopf und Kragen riskierten, um die Angriffe zu stoppen, musste Pippo im Tor nicht mehr eingreifen.
Die Büdelsdorfer Fans jedoch mussten lange warten bis ein Tor fiel, denn die gute Aktion von Tim Münz 10 der 68. Minute über die rechte Seite ging leider links am Tor vorbei.
In der 77. Minute dann die Erlösung. Niels Schröder der auf der rechten Seite mit seinem Gegenspieler echt zu kämpfen hatte und dabei nicht immer souverän aussah, flankte von der Außenlinie den Ball vor das Tor. Dort stand Phillip Orlowski ohne Gegenspieler und konnte ganz überlegt den Ball gegen die Laufrichtung des Torwartes einköpfen.
Die Führung war eine Erlösung und fast hätte Uwe mit einem Schuss noch das 0:2 erzielt, doch der Ball flog links am Tor vorbei.
Die SG Arensharde stemmte sich jetzt mit aller Gewalt gegen die drohende Niederlage. Wäre die Tabelle nicht vorher bekannt gewesen, hätte man nicht geahnt, dass die SG erst einen Punkt in der Serie geholt hat. Die Leistung war echt stark.
Der Büdelsdorfer TSV behielt letztlich die Oberhand. Mit einem dreckigen 1:0-Sieg fuhr die Mannschaft nach Hause.
Im Eiderstadion erwarten wir dann den SV Barkelsby zu einem weiteren heißen Spiel. Der SV Barkelsby hat bei vier ausstehenden Nachholspielen 11 Punkte weniger als der BTSV und an diesem Wochenende den TSV Hattstedt mit 3:1 geschlagen, wir in der letzten Woche mit 1:2 verloren.

BTSV enttäuscht die Fans

Nach der richtig guten Vorstellung beim Tabellenführer in der Vorwoche erwarteten die Fans eine ähnlich gute Leistung im Eiderstadion gegen den TSV Hattstedt. Immerhin gab es im Hinspiel ein Unentschieden, obwohl die Büdelsdorfer deutlich mehr vom Spiel hatten.

Trainer Arend Müller forderte eine ähnlich engagierte Leistung von der Mannschaft. Allerdings stellte er die Mannschaft deutlich um. Niels Schröder ersetzte als Außenverteidiger den verletzten Lasse Tischer und Jannik Kaak kam für Ayke Arndt ist Spiel. Damit verschob sich das ganze Mannschaftsgefüge im Gegensatz zur Vorwoche. Im Mittelfeld fehlten die Impulse um Kevin Ventzke und Luan Zeqiri in der Spitze einzusetzen und Phillip Orlowski, der gegen Obere Treene sehr viele Zweikämpfe gewann und die Mannschaft mitriss fehlte im zentralen Mittelfeld. In der Zentrale rackerte Abdoulaye für zwei und machte ein sehr gutes Spiel, allein war er dem Übergewicht der Hattstedter jedoch nicht gewachsen.

So lief in der Halbzeit nicht viel nach vorne. Uwe versuchte Akzente zu setzen, doch im Grunde wurde jeder Angriffsversuch bereits im Mittelfeld abgefangen. Die einzige echte Torchance des BTSV war ein vor das Tor getretener Freistoß, den der Torwart aber fangen konnte.

Stattdessen hätte Hattstedt in der 39. Minute in Führung gehen müssen. Der Ball, Luis Usadel und der Gegner irren durch den Strafraum, der Gegner schießt gegen den Pfosten, bevor Barne Kasparek den Ball in höchster Not aus dem Strafraum schlagen kann.
Wenig später ist es dann aber doch geschehen. Ein Freistoß für Hattstedt zentral, ca 25 m vor unserem Tor. Die Mauer steht zu zentral ud dem Schützen gelingt es, den Ball rechts an der Mauer vorbei zu schießen. Der Ball schlägt unten links im Tor von Pippo ein. Das hätte nicht sein müssen. Der BTSV lief der Führung hinterher.

In der Halbzeit kam Ayke Arndt für Kevin Ventzke in das Spiel, der eigentlich einer der aktiveren Spieler war, sich aber jeden Ball selbst holen musst, da er zu wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld bekam.
Die zweite Halbzeit soll jedoch besser gewesen sein. Eine gute Chance erarbeitete sich Uwe. Von außen zog er nach innen, seinen Schuss hält der Torwart jedoch auf der Linie.
In der 73. Minute fiel dann der heiß ersehnte Ausgleichstreffer zum 1:1. Nach einer Ecke von Tim Münz kam Laye mit dem Kopf an den Ball und drückte ihn über die Linie.
Die Freude war jedoch nicht von großer Dauer, denn nur drei Minuten später erhöhte Hattstedt auf 1:2. Die Köpf gingen runter und das Spiel wurde hektischer.
Fünfmal zeigte die gute Schiedsrichterin Nicole Hartmaring-Jaacks unseren Spielern und Trainer die gelbe Karte. Am Ergebnis änderte sich jedoch nichts, einzig Barne Kasparek hat wegen seiner 5. Karte am nächsten Wochenende beim designierten Absteiger SG Arensharde frei.
Wir werden sehen, welches Gesicht unser BTSV am nächsten Wochenende zeigen wird; ein Sieg in Schuby ist ja wohl Pflicht, will man nicht in die Abstiegsränge fallen.