Auslosung des Kreispokals ist erfolgt.

Der Büdelsdorfer TSV muss am in der ersten Runde des Kreispokals beim TSV Neudorf-Bornstein antreten. Eine Begegnung, die es vor zwei Jahren im Viertelfinale bereits einmal gab. Damals tat sich der Büdelsdorfer TSV recht schwer. Nachdem Justus Jeß bereits in der 10. Minute die Führung erzielte hielt der TSV Neudorf-Bornstein sehr gut mit. erst in der 76. Minute erzielte Niklas Knutzen das 0:2 und entschied diese Begegnung.
Eine ähnlich schwere Aufgabe erwartet den Favoriten Büdelsdorfer TSV sicherlich erneut, hat Neudorf doch einige junge A-Jugendspieler in die Reihen der ersten Mannschaft aufgenommen.

Der Sieger dieser Begegnung wird in einer Zwischenrunde (nur drei Spiele) am Mittwoch, den 20.07.22 gegen den Sieger der Begegnung TSV Lütjenwestedt – Osterbyer SV spielen. Für den Büdelsdorfer TSV würde es auf jeden Fall eine Auswärtsbegegnung werden.

Bei Erfolgen müsste der BTSV bis in die Runde des Achtelfinals warten, dass er ein Heimspiel ausrichten dürfte. Am Sonntag, den 24.07.2022 könnte der Osterrönfelder TSV Gast des Büdelsdorfer TSV werden. Ob das Spiel allerdings an diesem Tag wirklich stattfinden würde, ist noch nicht abzusehen, da an diesem Wochenende auch das LZ-Turnier beginnt und der OTSV gegen den RTSV spielen soll.

Der Knaller der ersten Pokalrunde findet am 17.07.22 in Audorf statt. Dort muss der hohe Favorit auf den Kreispokalsieg, der TuS Rotenhof beim TSV Vineta Audorf antreten.

Nach dem Abstieg ist vor dem Aufstieg!?!

Was soll man als Obmann schon sagen, wenn beide Herrenmannschaften abgestiegen sind?
Woran lag es?
Bei der ZWEITEN sicherlich an den Umständen von Corona. Mehrere langfristige Ausfälle konnten mit dem vorhandenen Kader nicht aufgefangen werden. Furcht vor Ansteckungen ließen so manches Mal das Training nicht zustande kommen, was dann wiederum Auswirkungen auf die Leistungsstärke der Mannschaft hatte. Insbesondere dann, wenn es um direkte Konkurrenten ging, konnte nicht das Potential auf die Platte gebracht werden.
Der Abstieg war somit das logische Ziel.
Am gestrigen Abend fand sich die Mannschaft dann zusammen. Sie umfasst derzeit 17 Spieler, die fast vollständig – bis auf die dienstlich verhinderten – bei der Aussprache über die vergangene Saison dabei waren. Tacheles wurde gesprochen und der Ein oder Andere musste auch schlucken, so unverblümt wurden Dinge angesprochen. Dennoch war es sehr positiv und die Stimmung war nicht schlecht.
Christian Fanter und Sascha Ebsen unterbreiteten dann einige Vorschläge, was verändert werden sollte und stellten dann Grundzüge der kommenden Vorbereitung vor. Vorbereitungsspiele wären schon abgesprochen. Es wurde sich darauf verständigt, bis zum Beginn der eigentlichen Vorbereitung Donnerstags ein wenig zu kicken, vielleicht gibt es in anderen Vereinen noch Interessenten, die dabei mitmachen wollen?
Sehr positiv konnten die Trainer vermerken, dass sich immerhin 4 A-Jugendliche des Vereins der ZWEITEN anschließen wollen.
Die Situation in der Ligamannschaft ist eine ganz andere.
Trainer, Spieler und Fans sind sich einig darüber, dass die Mannschaft mit dem vorhandenen Potential nicht hätte absteigen müssen. Nicht das letzte Spiel gegen Kropp war entscheidend, sondern vorher hätten die drei Punkt schon eingefahren werden müssen. Überall blieben aber Punkte liegen, wenn man rückblickend die Saison reflektiert. Bittere Wahrheit ist aber jetzt der Abstieg in die Verbandsliga.
Sah es drei Wochen vor Ende der Serie noch so aus, dass einige Spieler mit dem Gedanken spielten, beim Abstieg den Verein zu verlassen, stellt es sich jetzt anders dar. Lediglich Justus Jeß verlässt den Verein Richtung IF Stjernen Flensborg und das m.E. auch nur, weil er dort schon öffentlich verkündet hatte zu gehen.
Dass die Ligamannschaft ein verschworener Haufen ist, zeigt sich dadurch, dass letztendlich der alte Kader an das Vorhaben Wiederaufstieg herangehen wird.
Dabei wird die Konkurrenz der 28 Spieler größer, es wird absehbar ein Gerangel um die Plätze geben und das ist gut so, denn Konkurrenz belebt das Geschäft.
Große Hoffnungen machen sich mit Sicherheit die A-Jugendlichen. Während Jonas Meyert es schon in der vergangenen Saison geschafft hat, einen Stammplatz zu erhalten, hoffen Lennard Schulz und Kevin Ventzke auf ihre Chance und zwei weitere A-Jugendliche vom TSB Flensburg und vom TSV Kronshagen stehen kurz vor dem Sprung zum Wechsel zum BTSV. Hier zeigt es sich, dass es gut ist, wenn der Trainer auch jungen Spielern eine Chance gibt.
Als erste Spieler hatte sich Giovanni Hindo vom Wittenseer SV zum Training beim BTSV eingefunden und den Vereinswechsel beantragt.
Es gibt dazu noch Rückkehrer zum BTSV. Lucas Wulf, der zum Studieren erst in Hamburg und zuletzt in Dänemark war, schließt sich dem BTSV wieder an.
Niklas Knutzen kommt zurück vom TuS Rotenhof und wird sich im Sponsoring engagieren. Ob er nochmal die Fußballschuhe anziehen kann, wird er erst nach seiner Genesung entscheiden.
Und ein weitere Spieler aus der erfolgreichen 92/93er Jugendmannschaft hat gestern beim Crossfit unter Peter Scheffler mit trainiert und ist am überlegen zum BTSV zu kommen. (11:39 Uhr: gerade ist der Antrag von Barne Kasparek eingetrudelt, herzlich willkommen zurück beim BTSV).
Für den Part Social Medial – der BTSV bastelt derzeit an vielen Ecken an den Strukturen – konnte mit Kim Reiser ein weiterer ehemaliger Spieler gewonnen werden. Vielleicht schnürt er die Schuhe dann wieder für den BTSV.
Mit Tim Münz hat sich für die kommende Woche ein weiterer Spieler angekündigt. Es läuft beim BTSV!
Auch wenn in diesem Monat fußballfreie Zeit ist, bietet Peter Scheffler zur körperlichen Stärkung für die Spieler der Liga und der ZWEITEN ein spezielles Training an. Unter dem Begriff Crossfit lässt er regelmäßig die Spieler ins Schwitzen kommen und das wird auch gerne angenommen.
Es wird den Spielern also nicht so langweilig werden, bis es Anfang Juli in die echte Vorbereitung gehen wird. Mit einem Spiel am 17.7.22 um 14:00 Uhr gegen den TSV Kropp 2 geht es wieder auf den Platz. Kurz danach startet dann das LZ-Turnier.

Mal sehen, was sich bis dahin noch bewegen wird.

Unsensible Ansetzung bringt faden Beigeschmack!!!

Seit Wochen ist bekannt, dass unter anderem der TSV Kropp und der Büdelsdorfer TSV gegen den Abstieg kämpfen. Alle anderen Mannschaften haben sich mittlerweile aus den Abstiegskämpfen verabschiedet und die für den Klassenerhalt die erforderlichen Punkt eingefahren.

Es verbleiben nur Kropp und Büdelsdorf. Sie spielen am letzten Spieltag im direkten Vergleich.
Dennoch hat der Schiedsrichteransetzer es für sinnvoll erachtet, einen Kropper Schiedsrichter im vorletzten Spiel beim Spiel der Büdelsdorfer anzusetzen.
Wir achten den Schiedsrichter Lukas Koch sehr, hat er uns doch schon häufiger gepfiffen. Es bleibt jedoch ein fader Beigeschmack, wenn im Verlaufe des Spieles über einen „unberechtigten Elfmeter“ und zwei eigentlich ganz klare rote Karten diskutiert werden muss.

Diese Diskussionen hätte ein Ansetzer mit etwas mehr Fingerspitzengefühl sicherlich vermeiden können.
Positiv ist lediglich, dass die letztendliche Entscheidung über den zweiten Absteiger erst in einer Woche fällt.

BTSV verliert bei der SG Geest 05

Der Vorteil am Sonntag zu spielen liegt darin, dass alle anderen Mannschaften schon Samstag gespielt haben. So war es am letzten Wochenende.
Nachdem der TSV Kropp gegen Nordmark Satrup unentschieden 0:0 gespielt hatte, konnte der BTSV mit einem Sieg mit einem Punkt an dem TSV Kropp vorbeiziehen. In diesem Fall würde im direkten Vergleich ein Unentschieden reichen, um am letzten Spieltag den Klassenerhalt zu erreichen.
Damit war die Zielsetzung klar, insbesondere wenn man beachtet, dass die SG Geest 05 bereits 70 Gegentore erhalten hatte.
Mit der vermeintlich besten Mannschaft startete Frank Weschke mit dem Team in das Spiel. Einzig Justus Jeß blieb auf der Bank, da er zum einen angeschlagen war und gefährdet war, wegen einer weiteren gelben Karte ggf. gegen Kropp nicht spielen zu können.

Die ersten 20 Minuten gehörten dem BTSV. Schon in der 3. Minuten scheiterte Jonas Meyert mit einem Schuss am Torwart und sein nächster Schuss nach Vorlage von Louis Reinicke nur 6 Minuten später strich knapp am Tor vorbei.
Erneut wenige Minuten später schaltete sich Niels Schröder in den Angriff mit ein. Seine Vorlage auf Louis schoss dieser aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei. In der 20. Minute schoss Louis eine Freistoß knapp über das Tor.
In der 25. Minute griff der Schiedsrichter in das Geschehen ein. Der bullige Stürmer der SG bekam einen langen Ball zugespielt. Im Laufduell konnte Niels ihn nicht stoppen. Er legte sich den Ball etwas weit vor und Paul Schlotfeld klärte im Herauslaufen mit dem Knie den Ball zur Seite. Der Gegenspieler lief dann in Paul hinein und fiel. Niemals hätte der Schiedsrichter einen Elfmeter verhängen dürfen, denn zum einen spielte Paul ganz klar den Ball, bevor den Stürmer in ihn lief und darüber hinaus verlegte der Schiedsrichter das Geschehen in den Strafraum, obwohl die Aktion außerhalb geschah. Paul erhielt die gelbe Karte gezeigt und Geest den Elfmeter. Dieser wurde dann zum 1:0 verwandelt.
Sieben Minuten später klärte Niels einen langen Ball erneut nicht und Geest 05 erhöhte auf 2:0
Der Büdelsdorfer TSV hatte weitere Möglichkeiten, aber der Torwart hielt einige Schüsse sehr stark.
Als er dann in der 36. Minute geschlagen war, rettete ein Abwehrspieler auf der Linie für ihn.
Mit einem 0:2-Rückstand ging es in die Pause.
Frank wechselte in der Pause Tim Peters aus und stellte die Mannschaft um. Marco Müller rückte in die 4er-Kette und Kevin wurde über rechts eingesetzt. Das sollte eine deutliche Stärkung auf der rechten Seite bringen. Mit seinem Tempo und den Flanken sorgte er so manches Mal für reichlich Gefahr. An dem Anschlusstreffer zum 1:2 war jedoch Louis der Ausgangspunkt. Nach einem Zuspiel lief er bis zur Grundlinie und flankte vor das Tor. Dort stand Jonas und musste nur noch einschieben. Die Hoffnung war zurück.
In der 60. Minute ahndete der Schiedsrichter ein Handspiel nicht, obwohl der Ellenbogen über Kopfhöhe den Ball berührte. Zudem hätte er zwei rote Karten zeigen MÜSSEN!!! zum einen als Kevin in der 68. Minute rüde von den Beinen geholt wurde. Der Ball war schon lange weg und konnte nicht mehr erreicht werden. Kevin hatte Glück, dass er sich nicht verletzte. Übler ging dann das Foul gegen Ayke Arndt aus. Gerade eingewechselt wurde er umgehauen. Wahrscheinlich sind die Bänder durch, auch hier keine Karte.
Die Büdelsdorfer drängten jetzt nach vorne, 6 Eckbälle am Stück brachten keinen Torerfolg. Geest versuchte es mit langen Bällen , die fast immer abgefangen wurden. In der 90. Minute gelang der SG Geest 05 dann das 3:1. Einen Ball zur Mittellinie schoss der Stürmer direkt auf das Tor über Paul hinweg.

Obwohl gleichwertig verließen die Büdelsdorfer erneut als Verlierer den Platz. Da ist es da, so wie der Trainer Frank Weschke es immer vorausgesagt hatte:
„Glaubt an Eure Chance und gebt nicht auf. Wir sind zwar schon lange auf einem Abstiegsplatz, aber am letzten Spieltag im Eiderstadion haben wir das Endspiel gegen den Abstieg gegen den TSV Kropp! Erst dann entscheidet sich, wer absteigt.

Und so kann die Mannschaft vor eigenen Zuschauern am kommenden Samstag zeigen, was sie tatsächlich kann und dass sie es verdient hat, in der Landesliga zu bleiben.

ZWEITE Chancenlos!

Mit dem Rücken zur Wand fuhr unsere ZWEITE nach Fockbek, um gegen den Tabellenletzten FC Fockbek 2 die dringend gegen den Abstieg benötigten Punkte zu holen. Mit reichlicher Verstärkung von Ligaspielern, die am Samstag gegen Friedrichsberg nicht eingesetzt werden konnten, rechnete sich Trainer Christian Fanter einiges aus.
Doch schon nach drei Minuten holte ein Sonntagsschuss der Fockbeker fast noch aus dem Mittelkreis ins Tor die Blau-Weißen auf den Boden der Tatsachen zurück. 0:1 hieß es da völlig überraschend. Bis kurz vor der Halbzeit gelang dem BTSV nicht viel und auch Fockbek zeigte nichts besonderes – ein Abstiegsspiel eben.
In der 42. Minute stoppte Jobst Jensen den Gegenspieler im Strafraum. Der souverän leitende Schiedsrichter Siegfried Kuhlmann erkannte eine strafbare Handlung, ließ der Fockbeker sich doch lautstark fallen, nachdem Jobst den Ball gestoppt hatte. Eine harte aber wohl vertretbare Entscheidung, wenngleich die umstehenden Zuschauer sich einig waren, dass dort nicht unbedingt hätte gepfiffen werden müssen.
Die Chance ließ sich Fockbek nehmen und erzielte mit dem Elfmeter das 2:0.
In der zweiten Hälfte war kaum aufbäumen zu erkennen. Genauso ruhig wie der Trainer am Spielfeldrand stand, spielte die Mannschaft das Spiel herunter. Folge war dann noch ein dritter Treffer gegen den BTSV.
Jetzt wird der Klassenerhalt aus eigener Kraft fast unmöglich. Nur, wenn die anderen gefährdeten Mannschaften für uns spielen und wir überraschender weise noch Punkte gegen höher einzuschätzende Mannschaften holen, ist der Abstieg noch zu verhindern.
Ein Abstieg wäre sehr schade, haben Sascha Ebsen und Christian Fanter doch gerade jetzt dafür sorgen können, dass die Trainingsbeteiligung deutlich besser wird.

Friedrichsberg-Busdorf war besser, aber der Assistent entscheidet das Spiel

Wenn das Spiel 4:1 für Friedrichsberg ausgeht, kann man sagen: Ok, insgesamt geht es in Ordnung, die klaren Chancen lagen auf Seiten der Busdorfer.
Wenn das Spiel dann aber verloren geht, weil der Assistent nicht auf der Höhe ist und zwei Abseitssituationen nicht richtig entscheidet, dann ist es in der Situation des Büdelsdorfer TSV schon bitter.
In der ersten Halbzeit konnte sich der BTSV bei Paul Schlotfeld bedanken, dass sie keine 4 Treffer erhalten hatten. Schon nach 10 Minuten rettete er im 1:1 gegen den heranlaufenden Stürmer im Strafraum. Und nur wenige Minuten später räumt er dem Stürmer den Ball von den Füßen und klärt zur Ecke. Drei Minuten später war er erneut zur Stelle und zeichnete sich durch eine starke Parade aus.
In der 21. Minute dann die erste Chance für den BTSV. In einer guten Situation setzte sich Jonas Meyert auf der linken Seite durch und spielte den Ball vor das Tor. Er fand dort Louis Reinicke, doch der stand leider im Abseits.
Beim nächsten Konter der Busdorfer steht der Assistent nicht auf Höhe des letzten Abwehrspielers und erkennt deshalb nicht, dass der Busdorfer Stürmer 4m im Abseits steht, als der Ball gespielt wird. Busdorf kann in dieser Situation die Führung erzielen. Wie ungerecht.
Kurz danach ist Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit brachte der Trainer mit Janek Bruhn und Kevin Ventzke zwei neue Spieler. Kevin führte sich in der 58. Minute mit einem Schönen Pass zur Mitte gut ein. Louis bekam den Ball, drehte sich und schoss ins lange Eck. Mit einer Blitzreaktion konnte der Torhüter den Ball noch über die Latte lenken. Wie in der ersten Halbzeit schon, setzte sich der BTSV in der Hälfte der Friedrichsberger fest, die es immer wieder mit langen Bällen versuchten und hierbei weiterhin gefährlich vor unser Tor kamen. Kläglich wurden die Überzahlchancen jedoch vergeben.
Unsere Mannschaft tauchte immer wieder vorm Tor auf. Janek, Vincent Bender und Frane Dundov fanden jedoch nicht den richtigen Abschluss, sodass der BTSV weiterhin dem Rückstand nachlief.
In der 93. Minute fiel dann das Tor für den BTSV. Niklas Siegmann, den es schon lange nicht mehr in der 4er-Kette hielt, wurde vor dem Abwehrspieler stehend auf die Reise geschickt. Den Ball nahm er im Rücken des Abwehrspielers an, lief zwei Schritte und schoss den Ball ins Tor. Ausgleich?, nein der Assistent zeigte Abseits an und der Schiedsrichter pfiff. Wie bitter!
Das kurz danach noch ein weiteres Tor fiel, bei dem der Busdorfer vorher den Ball mit der Hand nach vorne geführt haben soll, spielte dann auch keine Rolle mehr. Mit einer 0:2 Niederlage musste der BTSV nach Hause fahren.
Insgesamt waren die Büdelsdorfer vom Schiedsrichtergespann nicht begeistert. So zückte der Schiedsrichter nicht die gelbe Karte, nach dem der Friedrichsberger kurz hinter der Mittellinie unseren Konter mit beiden Händen über Kopfhöhe unterband. So beließ es der Schiedsrichter nur bei einer Ermahnung, als Jonas mit beiden Händen von seinem Spieler umgeschubst wurde und auf den Rücken fiel. Der Assistent zeigte ein Handspiel in Kopfhöhe neben dem Strafraum nicht an, wedelte aber mit der Fahne wegen einer angeblichen Abseitsstellung, obwohl der Friedrichsberger Spieler einen Querschläger fabrizierte.
Manchmal kann man richtig froh sein, dass Schiedsrichter auch beobachtet werden. Der Beobachter hatte eine Menge von Bemerkungen auf sein Papier gebracht.

Der Büdelsdorfer TSV hätte sich an diesem Wochenende ein Punktepolster schaffen können, um sich vom Tabellenende zu entfernen. Das ist nicht gelungen, sodass die Begegnung am kommenden Samstag umso bedeutungsvoller wird.
Zu Gast wird der BSC Brunsbüttel sein, der in der vergangenen Woche nach einem 0:2 Rückstand noch mit 3:2 besiegt wurde. Allerdings ist noch nicht absehbar, ob der BSC tatsächlich antritt, fiel das dortige Spiel doch wegen Corona an diesem Wochenende aus.

„Bin ich denn im falschen Film?“,

fragte ich mich nach 20 Minuten des Spieles BSC Brunsbüttel gegen den Büdelsdorfer TSV.
Nach der guten Vorstellung gegen den Tus Collegia Jübek hatten alle ein ähnlich gutes Spiel beim BSC erwartet.
Auch wenn Trainer Frank Weschke die Mannschaft auf verschiedenen Positionen änderte, war er guter Dinge. Erstmalig waren einige einsatzfähige Spieler nicht im Kader berücksichtigt – mehr als 18 geht ja nicht.

Direkt nach dem Anstoss dann der Schock. Frane Dundov verliert im Zweikampf den Ball, der Angriff wird schnell vorgetragen und schon stand es 1:0. Nur 7 Minuten später ein langer Ball von Niels Schröder. Dieser wird abgepasst und über aussen in unsere Hälfte gespielt. Der Schuss in der Mitte flog über Paul Schlotfeld hinweg und schlug zum 2:0 im Tor ein.
Es passte gar nichts zusammen und so stellte sich die obige Frage automatisch.

Erst jetzt kam etwas mehr Bewegung in die Reihen des BTSV. Kapitän Marco Müller machte sich lautstark bemerkbar.
Jonas Meyert erspielte dann die erste Chance über die linke Seite, Sein Schuss wurde aber gerade noch zur Ecke abgelenkt.
Auf der anderen Seite ging Kevin Ventzke viel aggressiver zur Sache. Mit hohem Tempo ging er auf den Strafraum zu und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden.
Wenig später ein Foul auf der anderen Seite gegen Jonas. Den Freistoss tritt Louis Reinicke, der jetzt langsam Bindung zum Spiel fand. Der Ball fliegt in den Strafraum, dort wird Niels gefoult und der Schiedsrichter gibt den Elfmeter. Louis übernimmt die Verantwortung und erzielt den Anschlusstreffer zum 2:1. Ausser einem Lattenschuss des BSC passierte vor der Halbzeit nichts mehr.
In der Halbzeit nahm Frank einige Veränderungen vor. Paul musste aus dem Spiel, ausserdem wurden Niels und Kevin ausgewechselt. Die Plätze nahmen Marco im Tor ein und Justus Jess, Laye Dampha und niklas Siekmann ein.
Taktisch wurde eine nouance verändert, sodass fortan nur noch der BTSV das Kommando hatte.
Marco konnte sich im Tor dann gleich auszeichnen. Im 1:1 hatte er die besseren Nerven und klärte souverän.
Nach einem Freistoss von Jark Deckert kommt der Ball zu Vincent Bender, der in der zweiten Halbzeit immer stärker wurde. Er nimmt den Ball an und schiesst den Ball ins Tor. Leider erkennt der Schiedsrichter auf Handspiel.
In der 67. Minute der 2:2-Ausgleich. Jonas bekommt einen steilen Pass zugespielt, schlägt die Flanke in den Strafraum. Vincent mit dem Rücken zum Tor trifft die Latte. Der Ball springt zu Laye, der zweimal nachsetzen muss, bis der Ball über die Linie fliegt.

Der BSC war stehend KO. Jetzt zeigte es sich wieder, warum es gut war, ordentlich Kondition gebolzt zu haben. Der BTSV war weiterhin in de4 Lage, Tempo zu machen. Darunter leiden musste Vincent, der wegen des hohen Tempos, mit dem er in den Strafraum eindrang, dort nur von den Beinen geholt wurde.
Erneut Elfmeter und erneut tritt Louis an und … erneut verlädt Louis den Torwart und netzt ein. Führung für den BTSV mit 3:2.
Die letzten Minuten igelte sich der BTSV nicht ein und es hätte fast noch einen weiteren Treffer gegeben.
Trotz der langen Nachspielzeit sicherte der BTSV das Traumergebnis und der Jubel war sehr gross. Nach Monaten auf einem Abstiegsplatz konnte dieser Heute verlassen werden.
Frank Weschke war sehr zufrieden: “Das war ein grosser Schritt und nächste Woche haben wir ein Bonusspiel gegen Friedrichsberg- Busdorf. Am Ostersamstag im Rückspiel gegen den BSC haben wir dann die Chance, den Abstand zu vergrössern. Es bleibt wichtig, gut zu trainieren!“

Mit einem guten Gefühl machten sich die Spieler auf den langen Rückweg!

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten

8. IF Stjernen Flensborg 19 Pkt 36:41 Tore

TSV Nordmark Satrup (H)
TuS Rotenhof (H)
Husumer SV (A)

9. TuS Collegia Jübek 19 Pkt 28:56 Tore

TuS Rotenhof (A)
MTV Tellingstedt (H)
Nordmark Satrup (A)

10. TSV Kropp 17 Pkt 30:47 Tore

Nordmark Satrup (H)
Büdelsdorfer TSV (A)

11. Büdelsdorfer TSV 16 Pkt 33:56 Tore

SG Geest 05 (A)
TSV Kropp (H)


12. SG Geest 05 12 Pkt 30:76 Tore 1. Absteiger, da entweder Kropp mind. einen Punkt
oder der BTSV drei Punkte aus dem Spiel BTSV – TSV
Kropp erreicht. Auf Grund des Torverhältnisses kann
SG Geest 05 sich nicht mehr retten.

Büdelsdorfer TSV (H)
TuS Rotenhof (A)

Beginnt jetzt die Aufholphase?

Als Tabellenletzter musste der Büdelsdorfer TSV die lange Winterpause überstehen.
Vielleicht ganz gut, denn die Spieler des BTSV bestritten eine sehr engagierte Vorbereitungsphase. Trainer Frank Weschke verlangte 18 Läufe mit verschiedener Intensität, bevor es Anfang Februar wieder auf den Platz ging.
Das die Kondition gut war, mussten die beiden Landesligisten MTSV Hohenwestedt (0:4) und TuS Jevenstedt (1:0) bei den Niederlagen schon feststellen.
So brannten alle Spieler, dass der Start der Spiele endlich anstand. Mit Fehlstart, denn der BSC Brunsbüttel sagte den Start wegen verschiedener Coronafälle ab – noch eine Woche warten.

Freitag Vormittag kam dann die Nachricht, dass das Trainerteam zum Spiel nicht zur Verfügung stand, Ferid war privat verhindert, Frank hatte das Virus erwischt. Eine Absage stand nicht zur Debatte, sodass Obmann und Ligaobmann die Mannschaft betreuen sollten.

Mit einer hochmotivierten Mannschaft des BTSV wurde der TuS Collegia Jübek im Eiderstadion empfangen.
Büdelsdorf übernahm von Beginn an das Geschehen auf dem Platz. Die Spielanlage des BTSV gab dem Gegner überhaupt keine Möglichkeit sich zu entfalten.
Bereits in der 6. Minute erzielte Kevin Ventzke das 1:0. Einen Freistoß von Louis Reinicke geschossen, setzte er ins Netz. Vier Minuten später dann die erste auffällige Situation für Jübek. Gästetrainer Gehrke leistete sich einen Disput mit dem Schiedsrichter und erhielt die gelbe Karte.
Auf dem Platz hingegen diktierte der BTSV das Geschehen. In der 17. Minute das 2:0. Philipp Orlowski spielt den Ball steil auf Jonas Meyert durch die Gasse, der geht in den Strafraum, pass zu Louis und für den ist es eine Kleinigkeit, den Ball über die Linie zu schieben.
Die Zuschauer auf den Rängen waren begeistert ob der Spielanlage des BTSV. Jeder kämpfte für den anderen und es war toll anzusehen, dass der TuS nicht zurecht kam.
in der 31. Minute das 3:0. Kevin bekam den Ball zugespielt, lief mit Tempo zur Grundlinie und spielt den Ball halbhoch und scharf vor das Tor. Uwe musste nicht überlegen, sondern sprang mit dem Kopf voran Richtung Ball und köpfte ihn ein.
In der 37. Min erzielte Jübek ein Abseitstor, eine der seltenen Angriffe, die vorgetragen werden konnten.
In der 43. Minute konnte Jübek einen Eckball abwehren. der Ball kam zu Jobst und der schoss den Ball aus 22m unter die Latte. Den Ball hatte der Torwart wohl unterschätzt.

Ein deutliches 4:0 zur Halbzeitpause, wer hätte schon damit gerechnet, nachdem das Hinspiel in der Nachspielzeit mit 4:3 verloren wurde?
Rolf Bannas und Peter Scheffler mussten in der Halbzeitpause nicht viel sagen, geschweige denn etwas an der Aufstellung ändern. „Nichts mehr zulassen und sicher nach Hause bringen“, war die Vorgabe.
Leider fand der BTSV nicht mehr den Faden, um druckvoll nach Vorne zu spielen. Allerdings war Jübek nicht stark genug, das Spiel zu drehen. Einzig einen glücklichen Anschlusstreffer zum 4:1 gelang in der 70. Minute.
Dieses Tor brachte aber keine Unsicherheit beim BTSV. Collegia Jübek versuchte es mit verstärktem körperlichen Aktionen, die in der 87. Minute noch zu einer gelb-roten Karte führte, konnte aber keine Torgefahr entwickeln. Zu deutlich war der souveräne Auftritt des Büdelsdorfer TSV.
Nach einer kurzen Nachspielzeit pfiff der gute Schiedsrichter Tobias Babel die Begegnung ab.

Die Spieler des BTSV freuten sich sehr über diesen Sieg, gibt er doch für die folgenden Spiele alle Möglichkeiten, ins Mittelfeld zu rutschen.

Tabelle:
8. TuS Jübeck 15 25:48 15 Pkt
9. TSV Kropp 13 22:30 14 Pkt
10. BSC Brunsbüttel 14 18:31 11 Pkt
11. SG Geest 05 15 25:59 11 Pkt
12. Büdelsdorfer TSV 14 23:40 10 Pkt

Bereits am nächsten Wochenende gibt es das Aufeinandertreffen mit dem BSC Brunsbüttel. Solange das Spiel nicht verloren wird, bleibt immer alles möglich.
Geest muss beim Tabellenfünften Rantrum antreten und der Kropp bekommt es mit Tabellenführer Husum zu tun und Jübek spiel bei Rotenhof.

TuS Collegia Jübek wird im Eiderstadion erwartet.

Am letzten Wochenende sollte das Spiel gegen den BSC Brunsbüttel stattfinden. Ein sehr wichtiges Spiel für beide Mannschaften, die das Tabellenende zieren. Nachdem Brunsbüttel die ersten beiden Spiele deutlich verloren hatte, konnte das Spiel wegen 5 Coronafällen in der Mannschaft nicht stattfinden.
Im Umfeld habe ich einige Stimmen vernommen, dass der BSC es nur abgesagt hat, um sich „zu sammeln“. Ist ja auch klar, wenn das Präsidium des SHFV entgegen der Satzung entschieden hat, dass Spiele wegen Corona großzügig abgesetzt werden können, ohne dass Nachweise vorgelegt werden müssen. Das wird sicherlich noch für Diskussion sorgen.
Der BTSV hätte spielen wollen, obwohl auch hier zwei Spieler mit Corona infiziert waren.

Jetzt am Wochenende soll es endlich losgehen. Der TuS Collegia wird Gast im Eiderstadion sein. Das Hinspiel endete in der Nachspielzeit mit dem Siegtreffer zu 4:3 für Jübek. Dabei hatte der BTSV das Spiel in der zweiten Halbzeit voll im Griff. Nach einem Rückstand drehte man das Spiel und war dem Siegtreffer näher als die Heimmannschaft. Ein unglücklicher Ballverlust brachte die Niederlage.

Nach der guten Vorbereitung des Büdelsdorfer TSV ist die Mannschaft von Trainer Frank Weschke und Co Ferid Fatnassi gut gerüstet. Wir freuen uns über viele Fans zur Unterstützung der Mannschaft