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Sorry lieber Herr Hobke,

sorry, dass ich Ihnen und der Landeszeitung nicht die Gelegenheit gab, mit einer reißerischen Überschrift, wie z.B.

Rauswurf beim BTSV – Menzel muss gehen!,

das Interesse der Leser auf ihre Zeitung zu erhöhen. Immerhin haben Sie ja dennoch die Möglichkeit in ihrem „Spott-Platz“ genutzt, mir, obwohl ich Ihnen erklärt habe, warum ich die Presse nicht informiert habe, persönlich noch einen mitzugeben.
Ok, ich teile aus und kann es auch wegstecken, aber es ist nicht meine Aufgabe, möglicherweise Ihre Auflage zu erhöhen, sondern den BTSV wieder sportlich in erfolgreiche Bahnen zu bringen.
Ihre Enttäuschung darüber, dass nichts über die Trennung bis zu Ihnen vorgedrungen ist, darin zu verstecken, dass die „Spieler angewiesen wurden, nichts preiszugeben“, kann ich nachvollziehen, entbehrt allerdings jeder Wahrheit.
Und ich weiß auch, dass Sie sich mit diesem Bericht geradezu herausgefordert sehen, mir den nächsten Stich zu versetzen – ich weiß, er wird garantiert kommen. Es ist ja auch viel leichter einen kritischen Bericht zu schreiben, als über positive Dinge, die man recherchieren muss.

Ja, Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, dass meine Bemerkung zum Spiel gegen Löwenstedt sauer aufgestoßen ist. Dafür habe ich mich vor der Mannschaft bereits entschuldigt.
Wenn man jedoch eine Homepage mit Berichten zu den Spielen pflegt, kann es nach meinem Verständnis aber nicht sein, alles rosarot zu färben und schön zu reden.
Spieler freuen sich, wenn Sie in den Berichten lobend hervorgehoben werden, sie müssen aber auch damit umgehen, wenn ein Spiel oder das Verhalten einfach schlecht war. Das zeige ich auf und werde mich auch durch künftige Zitate in Ihrer Zeitung nicht abschrecken lassen.
Manchmal, und das ist auch nach meinem zugegebenermaßen krassen Vergleich geschehen, ändert sich aber tatsächlich das Verhalten auf dem Platz, denn gerade dieser im Bericht angesprochene Spieler zeigt seit etlichen Spielen eine hervorragende Einstellung und reißt die Mannschaft mit.
Im Gegensatz zu einem anderen Publikationsmittel, versuche ich Positives und Negatives zu schreiben und nutze auch die Homepage, um den Nerv, der Besucher und Spieler zu treffen. Dass ein Satz dann mal nicht so glücklich getroffen wird, muss man meinen persönlichen Empfindungen zubilligen, oder meinen Sie tatsächlich, dass Niederlagen in Reihe oder die Art und Weise der Verwarnungen oder Feldverweise auf Dauer spurlos an Fans oder mir vorübergehen?
Wenn man sich mit einer Abteilung / Verein identifiziert und täglich engagiert, ist dieses sicher nicht der Fall.