BTSV unterliegt Tus Collegia Jübek mit 0:2

Alle Büdelsdorfer hatten so sehnlichst auf den ersten Dreier gehofft, doch erneut sollte es nicht sein.
Dabei setzte der Büdelsdorfer TSV den TuS Collegia Jübek von Beginn an unter Druck. Jübek versuchte hingegen mit langen Bällen, das eigene Spiel nach vorne zu forcieren.
Nach 22 Minuten brachte Jübek einen Freistoß aus dem Halbfeld vor das tor. Der erneut gut aufgelegte Tim Peters köpfte den Ball nach vorne, dummerweise genau gegen den Hinterkopf von Niklas Siekmann. Von dessen Kopf fiel der ball dem Gegner genau vor die Füße. Er schob den Ball zur 0:1-Führung über die Linie.
Nur wenige Minuten später die dicke Chance zum Ausgleich. Siggi spielt den Ball zu Jobst Jensen, der spielte ihn weiter zu Niklas Knutzen. Niklas sah Louis Reinicke , spielte ihm den Ball zu, doch dessen Schuss strich am rechten Torpfosten vorbei. Es sah gut aus, was der BTSV auf den Rasen brachte, ein Torerfolg blieb jedoch aus. Zur Halbzeitpause musste der bereits angeschlagen aufgestellte Phillip Orlowski das Feld verlassen. Anton Rausch übernahm seine Position und setzte fortan die gegnerische Abwehr unter Druck. Jetzt hatte der BTSV seine beste Phase.
In der 59. Minute kam Matthias Bodtke für Arthur Roller, der leider nicht an seine gute Leistung vom Wochenende zuvor ansetzen konnte, um mehr Struktur in das Spiel zu bringen.
Nachdem Niklas Knutzen mit einem schuss die Latte getroffen hatte, setzte er den nächsten Ball gegen den Pfosten. Es fehlt aber das Glück, dass der Ball zu unserem Mitspieler springt. Stattdessen konnte Jübek klären.
Der entscheidende Schock dann in der 71. Minute. Anton Rausch springt in einer Aktion auf den ball, dieser rollt unter ihm weg und er kracht auf den Oberarm, so dass die Schulter ausrenkt. Es dauerte eine geraume Zeit, biss er das Feld verlassen konnte und später durch den Krankenwagen ins Krankenhaus kam. Für Anton kam der lauffreudige Raghad Barakat auf das Spielfeld.
Noch nicht richtig zurück im Spiel konnte Jübek einen Konter zum 0:2 abschließen. Der BTSV gab zwar nicht auf, aber bis zum Abpfiff gelang es nicht, noch einen Treffer zu erzielen.

Der Büdelsdorfer TSV ist derzeit richtig gebeutelt. Ein Punkt aus 5 Spielen ist wenig, selbst wenn man bedenkt, dass es sich um Mannschaften handelt, die höhere Ziele haben. Dazu ein Verletzungspech größeren Ausmaßes, das nicht so leicht wegzustecken ist. Immerhin ist absehbar, dass Julian Meyert zum nächsten Spiel einsetzbar ist und mit etwas Glück auch Marius Augustyniak und Justus Jeß wieder zur Verfügung steht. Darüber hinaus wird Jark Decker wieder zur Verfügung stehen und natürlich Niels Schröder, der wegen der gelb-roten Karten aussetzen musste.

Ob es am kommenden Wochenende zu Spiel gegen den MTV Tellingstedt kommen wird ist derzeit eher unwahrscheinlich. Am Sonntag gab es eine Mitteilung, dass alle Spiele mit Vereinen aus Dithmarschen wegen der Coranazahlen abgesagt werden sollen. Ob es für das nächste Wochenende gilt, bleibt abzuwarten. Noch ist das Spiel angesetzt.

Neuer Pächter ab Januar 2021

Ab dem 01. Januar 2021 wird das BTSV-Sportheim durch einen neuen Pächter betrieben.
Für die Terminabsprache kommender Veranstaltungen gebe ich nachfolgendes Schreiben
des BTSV-Vorstandes bekannt. Leider hapert es etwas an der Qualität, deshalb hier die
Kontaktdaten: Robert Ventzke Tel.: 0152-56758627

Kein Kind ohne Sport

Im Rahmen des Kanal-Cup, dem härtesten Ruderrennen der Welt, wurden drei Vereine mit einem Starterpaket „Kein Kind ohne Sport“ durch die stellvertretende Vorsitzende der Sportjugend Schleswig-Holstein  Marion Blasig ausgezeichnet.
Zu diesen Vereinen gehörte auch der Büdelsdorfer TSV, der für seine vielfältigen sportlichen Angebote, gerade für die jüngsten Kinder beim Mutter-Kind-Turnen aber auch für die Integration vieler ausländischer Kinder in den Fußball- und Handballjugend-mannschaften, geehrt wurde.
Aus den Händen des Vorstandsmitgliedes der Schleswig-Holstein-Netz AG Stefan Strobl durfte der Abteilungsleiter Rolf Bannas das gesponserte Starterpaket in Empfang nehmen. Inhalt des Starterpaketes waren Trainingsmaterialien sowie Ausbildungsgutscheine für die ehrenamtlichen Betreuer und Trainer.

Marion Blasig beim Verlesen der Laudatio

Dieter Windeler (KSV RD-Eck) Rolf Bannas (BTSV) Marion Blasig (SJ-SH)

 

Schiedsrichter beeinflusst Spielausgang entscheidend

Es ist ein leichtes, dem Schiedsrichter die Schuld  für ein verlorenes Spiel zuzuschieben, doch das liegt mir fern. Auch will ich gar nicht bewerten, ob ein Schiedsrichter sich im Laufe eines Spieles derart in den Mittelpunkt stellen muss, wie in dem Spiel der Landesliga Schleswig zwischen dem TSV Friedrichsberg-Busdorf und dem Büdelsdorfer TSV, aber Fehlentscheidungen in der 91. Minute zu treffen und nicht bereit zu sein, sich selbst zu korrigieren?

Was war geschehen? Beim Spielstand von 2:3 für den BTSV kam der Ball hoch in unseren Strafraum. Zweimal wurden unsere Spieler weggecheckt und es wurde kein Freistoß gepfiffen. Stattdessen erfolgte der Pfiff, als Niels Schröder den Ball spielte und selbst zu Boden ging.
Der Schiedsrichter verhängt zum Erstaunen aller einen Strafstoß und zeigte Niels die gelbrote Karte. Und der Schiedsrichter blieb auch bei dieser Entscheidung, als der gegnerische Spieler den Schiedsrichter darauf hinwies, dass er gar nicht berührt wurde.
Jeder mag sich seinen Reim darauf machen, aber ……..

Der Kapitän von Friedsrichsberg ließ sich die erneute Chance auf ein Strafstoßtor nach der kläglichen Vergabe in der 10. Minute nicht nehmen und versenkte das Geschenk im Netz zum 3:3.

Ok, mit dem Unentschieden kann der BTSV hervorragend leben, denn wenn der TSV Friedrichsberg nicht in der ersten Halbzeit derartig leichtsinnig Chancen vergeben hätte, wäre eine 4-Tore-Führung schon in Ordnung gewesen.
Und natürlich gab der Ausgleichstreffer den Busdorfern nochmals Kraft und in den 7 Minuten angezeigter Nachspielzeit hätten sie eigentlich auch noch viermal treffen müssen. Zweimal konnte Paul Schlotfeld sich mit super Reflexen und Paraden auszeichnen, zweimal konnten die Stürmer den Ball nicht in das leere Tor schieben.

Wäre die Fehlentscheidung in der 91. Minute nicht erfolgt, wäre der Büdelsdorfer TSV für seine hervorragende Einstellung in der zweiten Halbzeit vollends belohnt worden.

In der ersten Halbzeit war Friedrichsberg erst die glücklichere, dann auch die bessere Mannschaft. Bereits nach 2 Minuten wurde Jobst Jensen auf der linken Seite getunnelt. Nach der Flanke ging der Schuss am Tor vorbei.
Auch bei der nächsten Flanke stand Jobst nicht  dicht genug am Mann, doch der Kopfball flog am Tor vorbei.
In der 5. Minute dann schon das 1:0. Ein steiler Ball ins Zentrum, Paul musste aus dem Tor und der Stürmer schob den Ball an ihm vorbei. Der Ball rollte gegen den Pfosten. Niels war da, will den Ball wegspielen, rutscht aus und der Stürmer schiebt ein. Ärgerlich und ärgerlich auch, dass der Schuss von Niklas Knutzen durch den Torwart gerade noch zur Ecke abgelenkt wird.
In der 9. Minute verursacht Phillip Orlowski einen Elfmeter, der allerdings in den Himmel befördert wurde.
21. Minute erst erzielt Busdorf ein Abseitstreffer, dann schießt Niklas Siekmann knapp über die Latte.

Friedrichsberg erhöht den Druck und hat eine Stafette an Kopfbällen in unserem Strafraum.
Direkt vor dem Halbzeitpfiff spielt Anton Rausch einen Pass zu Siggi. Der schießt den Ball ins Tor, aber weil der Torwart sich direkt vor den Ball geschmissen hat, pfeift der Schiedsrichter Foul gegen den Torwart – unverständlich.

In der Halbzeitpause stellte Frank Weschke die Mannschaft um. Uwe wurde in den Sturm geschickt und fortan sorgte er für Gefahr in der Spitze. Er war es auch, der den Ball zu Frane Dundov  in den Strafraum spielte und der dort von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß versenkte Niklas ganz sicher zum 1:1.
Den zweiten Treffer erzielte Uwe gleich selbst.
Jobst, der ins Mittelfeld gesetzt wurde und dort deutlich bessere Aktionen hatte, bekam den Ball zugespielt. Direkt weitergegeben auf Frane und der steil auf Uwe. Mit der Pike vorbei am Torwart war das Spiel gedreht, 1:2.
Der TSV Friedrichsberg-Busdorf blieb auch in der zweiten Halbzeit gefährlich, aber der Zugriff des BTSV war deutlich intensiver. Insgesamt war die kämpferische Einstellung deutlich besser in der zweiten Halbzeit.
In der 65. Minute musste Uwe dann plötzlich das Feld verlassen. Er wurde von Marius Augustyniak ersetzt.
n der 73. Minute der Ausgleich zum 2:2. Ein Eckball wurde mit dem Kopf verlängert, gegen den Pfosten und von dort über die Linie. Doch der BTSV kann das auch Eckball Ayke Arndt, Siggi steigt hoch, Kopfball, 2:3.
Jetzt galt es den Vorsprung über die restlichen Minuten zu bringen. Niklas hatte sich kaputt gerackert und wurde durch den langzeitverletzten Louis Reinicke ersetzt. Ja und dann kamen die oben geschilderten Minuten.

Der Büdelsdorfer TSV kann darauf aufbauen und im Heimspiel gegen Collegia Jübek nachlegen.
Jübek scheint angeschlagen, denn an diesem Sonntag wurden sie vom TSV Nordmark Satrup mit 1:9 überrollt. Die Büdelsdorfer  Fans wünschen sich, dass die Mannschaft erneut eine positive Einstellung auf den Platz bringen.

Vergebene Chance auf Punktgewinn in Satrup

Gute Voraussetzungen für ein Spiel sehen anders aus, als zum Spiel gegen den TSV Nordmark Satrup. Paul Schlotfeld als Torwart nicht da, Linus Jeß verhindert, Marco Müller zur Hochzeit, Julian Meyert und Justus Jeß mit Verletzung nicht dabei. Dazu fürchterlich viel verkehr bei der Anreise und ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür schickt.
Dennoch hatte sich der Büdelsdorfer TSV unter der Regie von Kapitän Niklas Knutzen einiges vorgenommen. Er schwor die Mannschaft direkt vor dem Anpfiff nochmals ein und so ging es gleich in den Vorwärtsgang. Die größte Chance nach 10 Minuten leitete der erneut gut aufgelegte Arthur Roller ein. Er spielte den Ball steil zu Phillip Orlowski, doch der Schiedsrichter pfiff Abseits.
Nur eine Minute später klingelte es im Kasten von Nordmar. Frane Dundov spielt den Ball zu Arthur und ich glaube er weiß selber nicht, wie er den Ball mit der Hacke steil zu Niklas spielen konnte. Auf jeden Fall knallte Niklas den Ball ins kurze Eck zur Führung. Nur zwei Minuten später schickte Niklas Uwe steil, doch der Torwart war etwas eher am Ball.
1n der 15. Minute musste sich Sebastian Plickert gewaltig strecken, um den Ball mit der Faust zu klären. Dass er etliche Jahre nicht mehr im Tor stand konnte man nicht erkennen. Dennoch musste er nach 20 Minuten den Ball aus dem Netz holen. Gegen einen strammen Schuss des heranlaufenden Stürmers hatte er keine Chance. Eine Eckenserie setzte Satrup unter Druck. Eine davon rettet der Torwart nach einem Kopfball von Niklas Siekmann gerade noch über die Latte.
In der 30. Minute dann überraschend die Führung für Satrup. Es wird nicht aggressiv genug gegen den Ball gearbeitet. Dieser wird in den 5er gespielt und mit einem Heber wird Basti überlistet.
Die Möglichkeit zum Ausgleich nur wenig später. Niklas spielt einen Ball diagonal zu Marius auf die andere Seite. Der fackelt nicht lange. Der Torwart ist geschlagen und kommt nicht an den Ball, doch ein Abwehrspieler kann gerade noch zur Ecke klären.34. Minute Niklas spielt den Ball zu Frane, dieser wird im Strafraum gefoult. Frane nimmt sich den Ball und schießt gegen den Innenpfosten und der Ball fliegt wieder raus.

Satrup bleibt gefährlich. Jeweils über die Außen werden die Angriffe nach Vorne getragen. Timm Schröder wurde in den ersten Minuten mehrfach getunnelt und auch Jobst Jensen auf der anderen Seite bekam überhaupt keinen Zugriff. Dadurch brannte es mehrfach in unserem Strafraum.
In der 40. Minute ein überflüssiges Foul von Siggi. Der Ball wurde flach an der Mauer vorbeigespielt, doch Basti passte auf. Er machte ein gutes Spiel. Uwe und Niklas zauberten auf der linken Seite. Den Schuss kann der Torwart gerade noch zur Ecke lenken. Dann wieder ein Konter über unsere rechte Seite. Basti hielt im Nachfassen.

Mit einem knappen Rückstand ging es in die Kabine. Mit etwas mehr Glück hätte es ein Vorsprung für uns sein müssen. Ferid Fatnassi überlegte zu wechseln, doch die richtigen Alternativen fehlten ihm, denn hinten waren heute die Schwachpunkte. Justus sollte aber höchstens 20 Minuten spielen. Ayke Arndt traute sich nicht zu, hinten zu spielen und Anton Rausch ist eher der Stürmer. Also blieb es nach der Pause bei der Startelf.

Nach 50 Minuten kamen die Satruper mit drei Mann in Richtung Strafraum vorgerückt. Seelenruhig kam Basti entgegen und lenkte den Ball sicher über das Tor. 57. Min, langer Ball auf den Stürmer Jobst geht den Gegner nicht an, der kurvt in den Strafraum und ein Heber über Basti führt zum 3:1. Auf der anderen Seite scheiterte der emsig Uwe leider am Torwart.
60. Minute Ecke für uns, ein Konter wird eingeleitet. Tim Peters wehrt diesen nach Außen ab. Dort kommt Timm Schröder nicht an den Ball, stattdessen die Flanke über unseren Strafraum. Der Ball findet den Satruper Spieler. Niels Schröder wirft sich ihm entgegen, doch Satrup erzielt das 4:1.
Jetzt der Wechsel, Jobst verlässt das Feld, Uwe wird nach hinten gezogen und Ayke spielt im Mittelfeld. Damit berauben wir uns einer Offensivkraft, denn Uwe sorgte mehrfach für Gefahr.
Den nächsten Konter in der 63. Minute klärt Tim und nur 5 Minuten später kann er nur mit einem Foul den Angriff unterbinden.
73. Minute Foul gegen Niklas, doch der Freistoß bleibt in der Mauer hängen, 74. Minute Tor durch Uwe, nein der Schiedsrichter erkennt erneut auf Abseits. Dann muss Uwe den Platz verletzt verlassen. Jetzt spielt Anton Rausch, der schon mit den Hufen auf der Bank scharrte. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er das 4:2. Niklas zieht mit einer feinen Einzelleistung drei Spieler auf sich, spielt den Ball im 5er quer und Anton schiebt den Ball über die Linie. Trotz aller Bemühungen fiel kein weiterer Treffer für den BTSV.
Mit einer Niederlage im Gepäck musste man den Heimweg nach Büdelsdorf antreten.

Doch, es gibt viele positive Ansätze, die erste Führung, zwei Tore in einem Spiel und eine Mannschaft, die nicht aufgibt, wenngleich in Einzelfällen die Reflektion auf die eigene Leistung noch verbesserungswürdig ist.
Im Spiel am kommenden Samstag beim TSV Friedrichsberg-Busdorf gibt es die nächste Möglichkeit einen Dreier zu erreichen. Es ist davon auszugehen, dass der Kader dann wieder breiter zur Verfügung steht.

Vorbericht TSV Nordmark-Satrup

Nach einem Wochenende Spielpause tritt der Büdelsdorfer TSV am Samstag beim TSV Nordmark-Satrup und eine Woche später beim TSV Friedrichsberg-Busdorf an. Beide Mannschaften trafen am vergangenen Samstag aufeinander. Und so, wie bereits das erste Spiel den BSC Brunsbüttel gewann Nordmark-Satrup auch in Busdorf mit 3:1. Mit den beiden Siegen im Gepäck und den vor der Serie gemachten Aussagen, dass man oben mitspielen möchte, steht der Favorit für dieses Spiel schon fest.
Der Büdelsdorfer TSV hingegen hat nach zwei Spielen noch keine Punkte erreicht. Immerhin steht die Abwehr mittlerweile etwas besser und lässt kaum noch Möglichkeiten des Gegners zu. Hier wird die gegnerische Mannschaft es schwer haben, durchzukommen und es ist zu erwarten, dass unser Keeper Sebastian Plickert, der den abwesenden Paul Schlotfeld vertritt, wenig eingreifen muss. In den letzten Trainingseinheiten hat Sebastian so richtig Gas gegeben, um zu zeigen, wie heiß er auf diesen Einsatz ist, auf den er lange warten musste.
Auch Marco Müller hatte schon lange angezeigt, dass er an diesem Wochenende nicht zur Verfügung steht, weshalb ist zu erwarten, dass Jobst Jensen diese Position wieder wahrnehmen könnte. Aber auch Jark Decker wäre für diese Position eine Option.
Im Mittelfeld ist erneut mit Niklas Siekmann und Arthur Roller, der im Pokalspiel mal wieder richtig gezeigt hat, welche Qualitäten er hat, sowie mindestens mit Frane Dundov zu rechnen. Alle weiteren Positionen sind von der taktischen Ausrichtung geprägt. Festlegen wollte man sich noch nicht, ob es ein 4-4-2 oder ein 4-2-3-1 geben wird.
Im Sturm hat Ferid Fatnassi, der den abwesenden Trainer vertritt, dann die Qual der Wahl. Niklas Knutzen als Kapitän ist wohl gesetzt, Marius Augustiniak und Anton Rausch sind ungemein lauffreudig und körperlich robust, dahingegen hat der kleine wendige Phillip Orlowski immerhin das letzte Tor geschossen.
Mit Justus Jeß steht dann noch ein weiterer Spieler zur Verfügung, der der Mannschaft noch mehr Struktur verleihen kann.
Letztendlich ist es jedoch egal, wie die Mannschaft aussieht, die aufläuft, denn mit der Einstellung, die die Spieler in den vergangenen Spielen gezeigt hat, werden irgendwann Punkte auf der Habenseite erscheinen, vielleicht ja schon nach dem kommenden Spiel.

Endstation Halbfinale Kreispokal

Die Fans waren sich zur Halbzeitpause des Kreispokalhalbfinales einig, dass hier alle Möglichkeiten für den Büdelsdorfer TSV vorhanden wären. Zu deutlich war das Übergewicht des Büdelsdorfer TSV in der ersten Halbzeit. Den Gettorfern gelang es im Grunde nicht, sich aus der Umklammerung des BTSV zu lösen. Das größte Pech hatte erneut Niklas Knutzen an seinen Stiefeln kleben. Obwohl er bei jedem Angriff gedoppelt wurde, schaffte er es, sich in der 20. Minute durchzusetzen und von der linken Seite einen Schuss abzuziehen. Dieser flog jedoch gegen den Innenpfosten und dann wieder raus. Leider hatten Marius Augustyniak und Anton Rausch schon vorher abgeschaltet und kamen nicht mehr zum Nachschuss.
Nur zwei Minuten später kam Marco Müller über die rechte Seite. Er erkämpfte sich den Ball, spielte ihn zu Anton, doch dessen Flanke kam nicht scharf genug, so dass der Torwart sie abfangen konnte. Anton war in  der spitze sehr lauf- und einsatzfreudig, im Abschluss jedoch etwas „umständlich“. Es dauerte zu lange, bevor er den Abschluss suchte. So war es mit ein Grund, das gut vorgetragene Angriffe nicht im Tor versenkt wurden. Es war für den GSC ein sehr schmeichelhaftes Unentschieden, mit dem man in die Kabine ging.

Nach der Pause liefen die ersten 15 Minuten immer Richtung Tor von Gettorf. Die Mannschaft setzte Gettorf erheblich unter Druck. In der 60. Minute dann ein über die rechte Seite vorgetragener Konter, Flanke und in der Mitte stand Torben Dahsel, der den Ball über den weit vor dem Tor stehenden Paul Schlotfeldt ins Tor köpfte. Auch an der Situation, die Ausgangspunkt für das zweite Tor war, war der bis dahin von Tim Peters und Niels Schröder abgeschaltete Stürmer, beteiligt. Mit dem Ball am Fuß wollte er sich zwischen Tim und Niels durchdrängeln, ließ sich fallen und der Schiedsrichter pfiff zur Überraschung der Fans zum Strafstoß. Das 0:2 ließ sich der GSC nicht nehmen.
Vor dem dritten Tor war die Mannschaft etwas fahrlässig. Ausgangspunkt war ein langer Ball von Tim, der postwendend zurückkam, einige Male vor unserem Strafraum hin und her gespielt wurde ohne, dass jemand richtig zugriff. Der Schuss flatterte dann rechts ins Tor, 0:3.
Der weitere Konter wurde zum 0:4 abgeschlossen. Man merkte, dass das Spiel entschieden war, denn nach einer Ecke flog ein Kopfball zum 0:5 ins Netz.
Ein Lichtblick für die kommenden Spiele setzte zum Schluss Phillip Orlowski. Nach einem Zuspiel von Niklas in die Schnittstelle zwischen die Innenverteidiger wirbelte er um diese herum und erzielte den Ehrentreffer zum 1:5. Das Tor war gleichzeitig die Bewerbung für einen Platz in der Startelf am kommenden Samstag in Satrup.

1:5, vom Ergebnis her eine deutliche Niederlage, aber mit etwas mehr Glück in der ersten Halbzeit wäre der Einzug in das Finale durchaus möglich gewesen. Es fehlt halt das Erfolgserlebnis am Anfang eines Spieles, um die Mannschaft zu puschen.
Im zweiten Halbfinale spielte der TuS Jevenstedt nach Rückstand 2:1 gegen den MTSV Hohenwestedt. Die Paarung des Finals lautet somit Gettorfer SV – TuS Jevenstedt. Ein Austragungsort und der Spieltag steht noch nicht endgültig fest.

Mittwoch, 07.10.2020 um 19:00 Uhr Kreispokal-Halbfinale im Eiderstadion Büdelsdorfer TSV – Gettorfer SC

Der Büdelsdorfer TSV erwartet im Kampf um den Finaleinzug den Gettorfer SC auf der heimischen Anlage.
Ein wenig überraschend konnte sich der GSC gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Eckernförder SV am Mittwoch mit 2:1 durchsetzen.
Diesen Schwung will Trainer Christian Schößler mit in das Halbfinale bringen. Dabei setzt er nicht nur auf die konsequente Abwehrarbeit, die sich gegen den ESV bezahlt gemacht hat, sondern hofft auf die Gefährlichkeit seinen Torjägers Torben Dahsel, um nach 2018 erneut in das Pokalfinale einzuziehen.

Für den Büdelsdorfer TSV ist es noch ein Jahr länger her, seit er im Finale stand. Am 05. Juni 2016 verlor man dieses gegen den TuS Jevenstedt mit 1:4. Diese Finalpaarung kann es erneut geben, denn in der zweiten Halbfinalbegegnung stehen sich der TuS Jevenstedt und der MTSV Hohenwestedt gegenüber. Keine der Begegnungen hat jedoch einen klaren Favoriten, auf den man setzen könnte, denn alle Mannschaften spielen in der Landesliga.

Frank Weschke und Ferid Fatnassi freuen sich schon auf dieses Spiel unter Flutlicht und hoffen auf reichliche Unterstützung der Büdelsdorfer Fans.

Die Spielplangestaltung kommt den Büdelsdorfern in der Vorbereitung auf dieses Spiel etwas entgegen. Während die Gettorfer am Sonntag noch im Punktspiel der Landesliga Mitte beim VFR Neumünster antreten müssen, haben die Büdelsdorfer spielfrei und einige Spieler können ihre Blessuren aus dem harten Spiel in Brunsbüttel auskurieren.
Auf einen Ausgang möchte sich der Trainer nicht festlegen, aber chancenlos wäre der BTSV nicht und die Fans werden mit Sicherheit ein anderes Auftreten als im Spiel gegen den TuS Rotenhof sehen können.

Auf Grund der Hygienebestimmungen und der erforderlichen Aufnahme der Kontaktdaten bitten wir darum, nicht erst kurz vor Spielbeginn anzureisen, da sonst nicht gewährleistet ist, dass sie rechtzeitig zu Spielbeginn im Stadion sind.