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Büdelsdorfer TSV – Blau Weiß Löwenstedt 0:1

 

O H N E     W O R T E   ! ! !

 

 

Ja, manchmal ist man sprachlos, da fallen einem zu dem Geschehen – falsch, geschehen ist ja nichts – zur Anwesenheit auf dem Platz gar nichts ein. Da gibt es auch kaum Möglichkeiten, sich schützend vor die Mannschaft zu stellen, so schier verzweifelt ist man selbst.

Gezielt hat Löwenstedt für Unruhe gesorgt, in dem sie genau mit unseren Farbe im Eiderstadion auflief, obwohl schon vor Saisonbeginn verteilt wurde, wer zuhause oder auswärts mit welchen Farben aufläuft und als morgens der Tausch des Heimrechtes abgesprochen wurde, war ganz klar verabredet, dass wir in Bau, Blau, Weiß spielen werden.

Der Schiedsrichter wollte das Spiel nicht anpfeifen und bestand auf andere Hosen und Stutzen. Statt Löwenstedt für jedes gewechselte Stück einen einzuschenken, wurde endlos darüber diskutiert, dass wir die Trikots wechseln mussten. Dabei ist es doch völlig sch… egal ob wir in pink, gelb, lila oder grün auflaufen, wenn wir uns nur auf das Fußballspiel konzentrieren würden.

Eine Mannschaft wie Löwenstedt muss man eigentlich und der BTSV erst recht in die sportlichen Schranken verweisen, wie alle Mannschaften vorher es auch geschafft hatten, denn fußballerisch war doch nicht viel, beim Büdelsdorfer TSV an diesem Tag leider gar nichts. Schade um die wenigen Spieler, die ich an dieser Stelle absichtlich nicht nennen möchte, die wirklich versucht haben etwas zu ändern, wenn aber einige keine Einstellung finden, ist selbst Löwenstedt besser.

Schon in der ersten Minute fing es an. Mats Henke versuchte seinen Gegner zu tunneln, es klappte nicht und er ließ sich fallen und lag auf dem Gras wie ein Käfer, nur zwei Minuten später wiederholte sich die Aktion. Unfassbar, statt erst mal einen sicheren Ball zum Mitspieler zu spielen. Er hat diese schauspielerische Einlagen doch gar nicht nötig, aber mal einen tollen Freistoß zu schießen, reicht in dieser Klasse eben nicht aus. Man könnte eine Reihe von Aktionen benennen, wo sich unsere Spieler einfach unclever verhielten. So z.B. unser Mannschaftsführer Dennis Bienwald, der mehrfach statt auf den Ball zu gehen, sich in den Laufweg des Gegners stellt, sich dabei an der Schulter verletzte und sich dann noch wunderte, dass er keinen Freistoß erhielt.

Das unsere Stürmer zudem im Moment mit ihren Schüssen kein Glück haben, den Abwehrspielern aber das Pech an den Stiefeln klebt ist eben mal so.
Durch einen Fehler von Kim Reiser fiel dann auch das einzige Tor. Einen Rückpass über wenige Meter kam nicht beim ansonsten starken Timo Bienwald an, der Gegner lief dazwischen, schoss Timo an, der Ball prallte zurück und erneut gegen das Bein des Stürmers, kullerte Richtung Tor und dann konnte er zur 1:0-Führung vollenden.

Das war denn auch gleichzeitig der Endstand in einem Spiel das unterirdisches Niveau hatte. Das die Zuschauer lautstark ihren Unmut äußerten, kann sicherlich nachvollzogen werden. Ich selbst hätte in der Halbzeitpause alles hinschmeißen können. Da regelt man im Vorwege alles, damit die HERREN auf dem Platz nur noch FUSSBALL spielen brauchen und dann so eine Vorstellung – UNGLAUBLICH!!!

Aber es entspricht nicht meinem Naturell hinzuschmeißen.
Ich weiß, was mit diesen Spielern in dieser Mannschaft möglich ist. Und ich weiß auch, dass sie es in den nächsten Spielen zeigen wird, dass es deutlich besser gehen wird. Und ich weiß auch, dass die Mannschaft ihren Zuschauern im nächsten Heimspiel gegen den Osterrönfelder TSV in zwei Wochen ein ganz anderes Auftreten zeigen wird.

Also Büdelsdorf, auf geht´s!!!